10. Jun, 2016

Geboltskirchen

Von der Mündung bis zur Quelle 40 km
 
Endlich Sommer, am 7. Juni passte es endlich mit dem Wetter und wir konnten die Tour von unserem Guide Wilfried angehen. Abfahrt war wieder Wallern wo in der Nähe die Trattnach in den Innbach mündet. Es ging durch den Kurpark von Bad Schallerbach über Schlüsselberg zur Bezirkshauptstadt Grieskirchen, wo wir die erste Rast machten. Weiter gings beim Schloss Tollet vorbei zum Kirchenwirt in Taufkirchen, wo wir daneben gleich die wunderschöne Barockkirche besichtigten. Weiter gings der Trattnach entlang nach Hofkirchen, Ruhringsdorf, Dirisam nach Weibern. Durch Schwarzgrub gings am Badesee vorbei über Piesing nach Geboltskirchen wo uns Wilfried schon beim Reitergasthof Pichler einen schönen Platz im Gastgarten reserviert hatte. Als wir uns mit Speis und trank gestärkt hatten, besichtigten wird Wilfrieds Elternhaus, das er hegt und pflegt. Er erklärte uns auch wie er mit den Kirchenglocken umgeht; sie schlagen ja alle 15 Minuten und dann weiß er, dass er sich beim Sonnenbaden wieder alle 1/4 Stunde umdrehen muss, damit er keinen Sonnenbrand bekommt. Nun besichtigten wir noch die schöne gotische Kirche von Geboltskirchen und da wir frisch gestärkt waren radelten wir noch den Anstieg von 550 HM von Geboltskirchen bis zur Quelle im Grubwald auf 620 HM. Also waren wir die 40 km lange Trattnach (Mittelhochdeutsch Dratihaha) von der Mündung bis zur Quelle gefolgt. Da wir nun bei der höchsten Erhebung der Tour waren, konnten wir nun beruhigt, fast nur noch bergab mit einem schönen flotten Tempo radeln. Im Nu waren wir in Grieskirchen, wo wir am Stadtplatz ein wunderbares Eis genossen. Jetzt gings zurück nach Wallern und retour nach Leonding. Insgesamt hatten wir 79 km geschafften, es war 15 Biker dabei und das Verhältnis E-Bike zu Muskelkraft endete 12:3.